Unser Korps im Jubiläumsjahr 1999
48 von 74 Bläsern sind auf dem Foto


 Unsere Es-Horn-Gruppe
Landesmeister 2006 / 2008 / 2010 NRW

Ltg.: Josef Füchtenkord


Unsere G-Gruppe
20 maliger Landesmeister von NRW

 Ltg.: Gerd Tietmeyer


Ein Teil unserer "Brauchtumsgruppe"
Ltg.: Gerd Tietmeyer


Unsere B-Gruppe
Vizelandesmeister 2008 von NRW

 Ltg.: Birte Lütke-Bornefeld

 
 Unsere B-Gruppe 2011
 Ltg.: Birte Lütke-Bornefeld

  
Unser Vereinslokal "Jägerhof"
Im Vordergrund der Biergarten
 

 

 

 

 

 

 

 

 

September 1959, Josef Meier Westmeyer und Dieter Vielmeier - beide vor dieser Zeit schon seit einigen Jahren aktive Bläser im befreundeten Jagdhornbläserkorps "Hubertus Wiedenbrück" -  beschlossen, gemeinsam mit ei- nigen anderen Jagdfreunden ein Jagdhornbläserkorps in Har- sewinkel zu gründen.   Geprobt wurde zunächst in einer alten Deckstation in Marienfeld. Man beschränkte sich zunächst auf das blasen von Jagdsignalen. In den ersten Jahre kamen noch Bernhard Flaskamp, Willi Rottwinkel, Karl Strotmann, Hermann Gehrs, Dr. Reinhard Siepenkort, Günter Nikel und Antonius Grawe hinzu. Dienstälteste noch aktive Jagdhorn- bläser sind Günter Nikel und Karl Strotmann.

Nach gut einem Jahr war man mit dem eigenen "Latein" am Ende, es mußte jemand her, der ein wenig mehr von Musik verstand. Der damalige Organist und Küster der St. Lucia- Kirche und Dirigent des Kolping- Orchesters Harsewinkel, Heinrich Lüb- bering übernahm am 27. Januar 1961 die 8-köpfige Jagdhornbläsergruppe. Von nun an konnten auch die schwierigeren Jagdsignale einstudiert werden. 
Gleichzeitig tauchte die Frage nach einem geeignetem Übungsraum auf. Der damalige  Direktor des bekannten Mähdrescher- Herstellers, Fa. CLAAS in Harsewinkel gleich- zeitig auch Geschäftsführer des Hegerings - Alfons Siepen- kort, stellte großzügigerweise einen Raum in dieser Firma zur Verfügung. Bis Jahr 2001 konnte dieser Übungsraum genutzt werden. Durch Umstrukturierung in der Firma mussten wir uns um einen neuen Raum bemühen. Wir konnten ab sofort das Heimathaus der Stadt Harsewinkel nutzen. Allerdings war dort die Akustik sehr schlecht. Ab Oktober 2004 bekamen wir wieder in der Fa. Claas eine neue Bleibe. Der Technoparc - hier wurde auch unsere letzte CD aufgenommen - bietet hervorragende Voraussetzungen für die Proben. Im Sommerhalbjahr wird an unserem Vereins- lokal im Freien geprobt.
Am "Jägerhof" Johannsmann in Harsewinkel befindet sich ein wunderschöner Biergarten, wo jeweils am Montagabend vor etlichen Zuhörern geprobt wird.                                      

Ab 1961 beteiligte sich unser Jagdhornbläserkorps an den jährlich stattfindenden  Kreismeisterschaften im Gruppen,- und Einzelblasen in der KJS Warendorf.  Bis zum Jahr 1972, in diesem Jahr wurde der HR Harsewinkel im Rahmen der kommunalen Neuordnung dem Altkreis Halle / Westfalen, bzw. dem heutigen Kreis Gütersloh zugeordnet, konnten fast alle Siege errungen werden.
Das erste größere Ereignis war der Auftritt mit der inzwischen neu gegründeten Nachwuchsgruppe in Peter Frankenfeld's Sendung "Und Ihr Steckenpferd" im Fernsehen in Berlin. 
1966 wurde auch das Vereinswappen "geboren". Dieses ist sprichwörtlich zu nehmen, denn eine Elchschaufel wurde bei einer Bachregulierung mit einem Bagger ans Tageslicht gefördert. Franz Wältermann schnitzte dazu ein Eichenwap- pen und fertigte daraus unser heutiges Korpsemblem.
Im Laufe der Zeit stieg kontinuierlich die Mitgliederzahl, waren es 1960 noch 8 Mitglieder, so sind es heute über 80 aktive Jagdhornbläser und 40 passive Mitglieder. In den ersten Jahren wurde das Korps von nur einer Person "ver- waltet ". Im Jahr 1971 wurde der erste Vorsitzende und gleichzeitig stellvertretende musikalische Leiter gewählt, es wurde Josef Füchtenkord, der auch heute noch das Korps musikalisch leitet. Allerdings hat er die G-Gruppe nach dem Bundewettbewerb 2007 in Kranichstein in jüngere Hände (Gerd Tietmeyer) übergeben und leitet "nur" noch die Es-Horn-Gruppe. Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied des Jagdhornbläserkorps ernannt und erhielt vom Bürgerschützen und Heimatverein den großen Heimat- orden.

1972 begann für die "Harsewinkler" die Ära der Wettbewer- be. Man beschloß im Jahr 1972 in Gelsenkichen in der Wertungsklasse C anzutreten. Dazu mußte zunächst erst einmal eine Uniform angeschafft werden. Diese wurde aufgrund der unverwüstlichen Stoffqualität auch "Pferde- decke" genannt. Mittlerweile wurde sie aber durch ein neue ersetzt.
Ein 11. Platz mit 633,0 Pkt. und die broncene Hornfessel- spange waren der Lohn der Arbeit. Dadurch beflügelt wurde nun regelmäßig an allen Jagdhornbläserwettbewerben in NRW und anderen Bundesländern teilgenommen  ( bisher waren es über 100 Wettbewerbe  mit fast 50 Siegen, insgesamt 74 mal Platzierungen unter den ersten 3).
Ab 1977 hat sich die Gruppe zu allen darauffolgenden Bundeswettbewerben qualifiziert. Obwohl die Wettbewerbe im Vereinsleben ein große Rolle spielen, steht die Kameradschaft und Geselligkeit im Vordergrund.
Neben dem Fürst-Plesshorn wird in der Gruppe auch das Parforcehorn in B und Es geblasen. Mittlerweile gehören zum Repertoire neben den Jagdsignalen auch die Hubertusmesse in Es von Reinhod Stief sowie einer großen  Bandbreite von jagdmusikalischen Stücken. 1981 wurde die erste Langspiel- platte mit dem Titel "Gar lustig ist die Jägerei" aufge- nommen.    
Es folgte in Jahr die CD mit dem Titel  
"Harsewinkeler Jagd- horn-klänge". Mehr dazu auf der Seite "Tonträger" in dieser Home- Page.                
Im Jahr 1995 erhielt Josef Füchtenkord für seine 25 jährige Tätigkeit als Korpleiter vom Jagdhornbläserkorps einen Hirschabschuß geschenkt. '
Josef Füchtenkord ist neben seiner Eigenschaft als musi- kalischer Leiter der Bläsergruppe auch noch Landesobmann von NRW,
sowie seit über 20 Jahren Wertungsrichter bei Landes und Bundeswettbewerben.
2011 bekam er für seinen Einsatz für das Jagdhornblasen und das jagdliche Brauchtum den Ehrenring der Stadt Harse-
winkel.
Wie in jedem anderem Jagdhornbläserkorps, gab es in der über 40 jährigen Korps- geschichte Momente und Auftritte, die eine bleibende Erinnerung hinterlassen haben. Neben zahlreichen Rundfunk,- und Fernsehauftritten - u.a. in " Wetten daß? " fanden Auftritte bei vielen bekannten Persön- lichkeiten statt.
Wie z.B. bei von Weizäcker, Kohl, Gorbatchow, Süssmuth, Kichle, Stolpe, Stoltenberg, Albrecht, Mathiesen, Rauh u.a.m.