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Über
uns (1) |
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September 1959, Josef Meier Westmeyer und Dieter Vielmeier - beide vor dieser Zeit schon seit einigen Jahren aktive Bläser im befreundeten Jagdhornbläserkorps "Hu- bertus Wiedenbrück" - beschlossen, gemeinsam mit einigen anderen Jagdfreunden ein Jagdhornbläserkorps in Harsewinkel zu gründen. Geprobt wurde zunächst in ei- ner alten Deckstation in Marienfeld. Man beschränkte sich zunächst auf das blasen von Jagdsignalen. In den ersten Jahre kamen noch Bernhard Flaskamp, Willi Rott- winkel, Karl Strotmann, Hermann Gehrs, Dr. Reinhard Siepenkort, Günter Nikel und Antonius Grawe hinzu. Dienstälteste noch aktive Jagdhornbläser sind Günter Nikel und Karl Strotmann, zuletzt genannter außerdem auch Hegeringleiter vom Hegering Harsewinkel. Nach gut einem Jahr war man
mit dem eigenen "Latein" am Ende, es mußte jemand her, der ein wenig mehr von Musik verstand. Der damalige Organist und Küster der St. Lucia- Kirche und Dirigent des Kolping- Orchesters Harsewinkel, Heinrich Lüb-
bering übernahm am 27. Januar 1961 die 8-köpfige Jagdhornbläsergruppe.
Von nun an konnten auch die schwierigeren Jagdsignale einstudiert werden.
Gleichzeitig tauchte die Frage nach einem geeignetem Übungsraum auf.
Der damalige Direktor des bekannten Mähdrescher-
Herstellers, Fa. CLAAS in Harsewinkel - gleichzeitig auch Geschäftsführer des Hegerings - Alfons Siepenkort, stellte großzügigerweise einen Raum
in dieser Firma zur Verfügung.
Bis Jahr 2001 konnte dieser Übungsraum genutzt werden. Durch Umstrukturierung
in
der Firma mussten wir uns um einen neuen Übungsraum bemühen.
Wir konnten ab sofort das Heimathaus der Stadt Har- sewinkel nutzen.
Allerdings war dort die Akustik sehr schlecht. Ab Oktober 2004 bekamen
wir wieder in der Fa. Claas eine neue Bleibe. Der Technoparc
- hier wurde auch unsere letzte CD aufgenommen - bietet hervorragende
Voraussetzungen
für die Proben. Dafür, dass wir bisher über 40
Jahre in den Räumen der Fa. Claaas proben durften, bedanken
wir uns ganz herzlich bei der Familie Claas. Im Sommerhalbjahr wird an unserem Vereinslokal
im Freien geprobt. An unserem Vereinslokal
"Jägerhof" Johannsmann in Harsewinkel befindet sich ein wunderschöner Biergarten,
wo jeweils am Montagabend vor etlichen Zuhörern geprobt wird.
Ab 1961 beteiligte sich unser Jagdhornbläserkorps an den jährlich stattfindenden Kreismeisterschaften im Gruppen,- und Einzelblasen in der KJS Warendorf. Bis zum Jahr 1972, in diesem Jahr wurde der HR Harsewinkel im Rahmen der kommunalen Neuordnung dem Altkreis Halle / Westfalen, bzw. dem heutigen Kreis Gütersloh zuge- ordnet, konnten fast alle Siege errungen werden. Das erste größere Ereignis
war der Auftritt mit der inzwischen neu gegründeten Nach- wuchsgruppe in Peter Frankenfeld's Sendung "Und Ihr Steckenpferd" im Fernsehen in Berlin. In diesem Jahr begann auch die
Zeit der Wettbewerbe im Jagdhornblasen. Man beschloß im Jahr 1972 in Gelsenkichen in der Wertungsklasse C anzutreten. Dazu mußte zunächst erst einmal eine Uniform angeschafft werden. Die
erste Uniform wurde aufgrund der unverwüstlichen Stoffqualität
auch "Pferdedecke" genannt. Sie wurde mittlerweile aber
durch unsere jetzige ersetzt. Neben dem Fürst-Plesshorn wird in der Gruppe auch das Parforcehorn in B und Es geblasen. Mittlerweile gehören zum Repertoire neben den Jagdsignalen auch die Hubertusmesse in Es von Reinhod Stief sowie einer großen Bandbreite von jagd- musikalischen Stücken. 1981 wurde die erste Lanspielplatte mit dem Titel "Gar lustig ist die Jägerei" aufgenommen. Es folgte in
diesem Jahr die neugeschaffene CD mit dem Titel "Harsewinkeler Jagd-
horn-klänge". Mehr dazu auf der Web-Site "Tonträger" in dieser
Home- Page.
Wie in jedem
anderem Jagdhornbläserkorps, gab es in der über 40 jährigen Korps-
geschichte Momente und Auftritte, die eine bleibende Erinnerung hinterlassen.
Neben zahlreichen Rundfunk,- und Fernsehauftritten - der letzte im " Wetten daß? "
fanden Auftritte bei bekannten Persönlichkeiten statt.
Unter anderem bei Richard von Weizäcker, Helmut Kohl, Michael Gorbatchow, Süssmuth, Kichle, Stolpe, Stoltenberg, Albrecht, Mathiesen, Rauh u.a.m. |
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